Toulouse Im Herbst

„Man muss nicht ständig arbeiten und sich dabei bis zum Äußersten anstrengen, um erfolgreich zu werden. Ein wichtiger Teil, der dabei mitspielt, ist auch, dass man zur Ruhe kommt, sich regeniert und über die Arbeit und sein Leben reflektiert. Dies sind ebenfalls wichtige Bestandteile und nur so, kann man zu einem erfolgreichen und glücklichen Leben gelangen.“ – Unbekannt

Dieses Zitat ist eindeutig mein Motto für meine jetzige Reise, denn die Ferien haben begonnen… und natürlich habe ich diese Gelegenheit genutzt und befinde mich wieder auf einer Reise, nämlich in Toulouse  für 10 Tage. Und da ich nun viel mehr Freizeit habe (eigentlich schon zu viel, weil ich nicht so Recht weiß, was ich mit all der Zeit anfangen soll), nutze ich diese Zeit, um endlich wieder produktiver auf diesem Blog zu werden.

 Dieses Mal wird der Blogeintrag anders werden, da ich Lust habe endlich mal auf deutsch zu schreiben. Ich mag es zwar auch mich in englisch auszudrücken, aber natürlich bleibt es viel einfacherer dies auf deutsch zu tun, da es meine Muttersprache ist.

Die Atmosphäre ist richtig herbstlich geworden, was ein deutlicher Unterschied zu meinem Besuch im Sommer ist, als ich auch einige Zeit in Toulouse verbrachte. Dieses Mal sind die Temperaturen viel angenehmer und es gibt keine Mücken, die mich zu Tode beißen wollen.

Hier sind einige Bilder, die ich während eines Spaziergangs durch die Stadt, schoss. Aber seht selbst:

Immer wenn ich reise, tauche ich eine Zeit lang in eine andere Welt ein. Ich besuche unbekannte Orte, lerne neue Menschen kennen und lerne immer etwas dazu.
Diese Reise hat mich abermals aus meiner gemütlichen Komfortzone herausgeholt und ich war Situationen ausgesetzt, mit denen ich zuhause nicht konfrontiert gewesen wäre.

Jede Reise wird zu einer bunten Erinnerung, an die ich mich gerne zurück erinnere und jedes Mal tanzen Erinnerungsfetzen vor meinen Augen, die auch etwas Nostalgie hervorbringen. In einem Jahr werde ich sicherlich auch an diese Reise im Herbst zurückdenken und mich darüber freuen, zu welchen Gegebenheiten und Begegnungen es gekommen ist:

Als ich von einem Biologiestudent im Park beim Fotografieren gefragt wurde, ob ich eine professionelle Fotografin bin und ich mit ihm eine kurze Unterhaltung auf französisch hatte.
Als eine Mitfahrerin so laut und hoch lachte, dass es in meinen Ohren weh tat und ich einen Blick in ihre Fotobücher werfen konnte.
Als ich in einem Restaurant meine thailändische Lieblingsspeise aß und mein Tischnachbar und ich wegen der Schärfe des Essens weinen mussten. Dabei erzählte er mir von seinen Reisen nach Afrika und wie er dort bei einer Organisation arbeitete, die versuchen, den illegalen Fischfang vorort zu stoppen.
Als ich bei einem abendlichen Picknick im Park auf einem gefalteten Karton saß und eine spannende Unterhaltung mit einem Südamerikaner führte, der verzweifelt versuchte in Frankreich einen Job zu finden.
Als ich nachts alleine durch die dunkle Stadt spazierte und unter den schummrigen Laternen neben dem ‚Jardin des Plantes‘ die Ruhe genoss.

Wohin wohl meine nächste Reise gehen wird?

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.