Work & Travel in Australien – 6 Fehler, die man vermeiden sollte

Als ich 19 Jahre alt war, startete ich alleine in mein Work & Travel Abenteuer in Australien, welches 14 Monate andauerte! Vor meiner Reise hatte ich noch absolut keine Ahnung, wie sehr mich diese Reise verändern und was ich alles erleben würde.
Aus diesem Grund habe ich natürlich während der Planung, die ich selbst organisierte und schließlich während der Reise, so einiges falsch gemacht.

Bald werde ich meinen zweiten Work & Travel Aufenthalt in Neuseeland antreten, aber dieses Mal werde ich auf keinen Fall die gleichen Fehler machen, die ich damals begangen habe.
Zwar konnte ich einiges aus meinen Fehlern lernen, aber mehr als 1x muss es dann doch nicht sein.

Ich hoffe, dass euch meine Fehler inspirieren und zum Nachdenken anregen!

Melbourne – Australien

1.Unnötige Sachen kaufen, die ich nicht brauche
Vor meiner Reise nutzte ich einige Internetseiten, die mir super bei der Planung halfen. Aber leider gewann ich dadurch den Eindruck, dass ich unbedingt einen typischen Backpacker-Rucksack und Wanderstiefel benötigen würde, obwohl ich nicht vorhatte in Australien eine längere Zeit wandern zu gehen.
Da ich die Meiste Zeit in Städten verbrachte und mich mit dem Bus, Flugzeug und Auto fortbewegte, wäre mir ein Koffer 1000x lieber gewesen. Stattdessen musste ich mit meinem schweren Rucksack auf den Schultern umher wandern. Am Anfang war es noch kein Problem, weil der Rucksack grade einmal 9 kg wog, aber mit und mit häufte sich immer mehr an. Besonders, wenn ich eine Zeit lang am gleichen Ort blieb.
Ich habe diesen Rucksack besonders verflucht, als ich mit 20 kg auf den Schultern im tropischen Wetter bei fast 40 Grad rumgehen musste.
Und die Wanderstiefel landeten schließlich nach 4 Monaten im Secondhand-Laden, da sie im Rucksack zu viel Platz wegnahmen, zu warm waren und ich sie nicht brauchte, da ich nicht vorhatte im Himalaya zu wandern.
Schließlich zog ich nur noch Flip-Flops an, mit denen ich sogar in einem Nationalpark wandern ging! (Ob das zu empfehlen ist, ist wieder eine andere Sache)
Man sollte sich vorher also gut überlegen, was man während seiner Reise vorhat: Will man viel Zeit in der Natur verbringen oder ist man eher ein Stadtmensch?
Mein Tipp: Weniger ist mehr, denn vor Ort kann man sich alles Nötige kaufen. Falls man sich daher nicht sicher ist, ob man z.B. Wanderstiefel benötigt, sollte man mit dem Kauf warten.

2. Den Rückflug nicht im Voraus buchen
Ich las damals auf vielen Websiten, dass ein Open-Return Ticket ein Must für jedes Work & Travel Jahr wäre. Als ich damals zu einem Reisebüro ging, die die Flüge für mich buchten, fragte ich nach diesem Open-Return Ticket, wovon die Angestellte bislang nichts gehört und deshalb auch nicht im Angebot hatte.
Ich dachte aber, dass man unbedingt einen Rückflug brauchen würde, deshalb buchte ich schließlich einen und sie versicherte mir, dass ich diesen Flug jeder Zeit nach hinten verlegen könnte.
Wenn ihr euch sicher seid, dass ihr ca. ein Jahr bleiben wollt, dann müsst ihr nicht direkt am Anfang einen Rückflug dazu buchen! Dies kann man jeder Zeit im Ausland buchen, wenn man sich wirklich sicher ist, wann man zurückfliegen möchte. Man braucht lediglich einen Nachweis darüber, dass man genug Geld verfügt, um einen Rückflug zu kaufen.
Daher kam es bei mir zu dem Problem, dass ich den Rückflug noch lange nicht antreten wollte, so dass ich ihn für ca. 200 € nach hinten verlegte. Dies passierte mir noch einmal, aber beim dritten Mal konnte ich den Flug nicht mehr verschieben, so dass ich ihn canceln musste. Dadurch ging mir eine Menge Geld verloren!
Am Ende entschied ich mich dazu für ein paar Wochen nach Asien zu fliegen, so dass das Rückflugticket nach Deutschland sowieso vollkommen unnötig gewesen wäre. Daher würde ich sagen, dass man auf ein Open-Return Ticket getrost verzichten kann. Es reicht vollkommen aus, den Rückflug 2-3 Monate vor dem geplanten Ende zu buchen, denn Pläne können sich leicht ändern und eventuell möchte man vor seiner Rückreise noch ein anderes Land erkunden.

Tully – Australien

3. Mich mehr für die australische Kultur interessieren
Die gesamte Dauer meines Aufenthalts in Australien verbrachte ich in Hostel, denn für Backpacker ist es die günstigste Art zu übernachten. Aber da meist nur Backpacker diese Übernachtungsmöglichkeit nutzen, hatte ich nicht wirklich die Möglichkeit mit Australiern in Kontakt zu kommen. Und Museen oder Kunstausstellungen besuchte ich fast gar nicht. Ich setzte mich also kaum mit dem Land, mit der Kultur und den Menschen auseinander.
Ich dachte nur, dass die australische Kultur eine Mischung aus der amerikanischen und englischen war… Ein Hang zum Fast Food, sie pflegen englische Traditionen und andere Vorurteile, die ziemlich überzogen waren.
Aber hinter diesem Land steckt so viel mehr als das! Die Geschichte Australiens ist äußerst spannend, der Akzent hört sich toll an und die Kunst ist sicherlich auch sehenswert.
Hätte ich die Chance das Jahr zu wiederholen, würde ich definitiv darauf achten, mehr über die Australier und ihr Land zu erfahren.

4. Die Sprache besser lernen
Mein Englisch hat sich in dieser Zeit enorm verbessert, so dass ich fließend englisch sprechen und alles verstehen konnte, aber dennoch blieb mein Wortschatz sehr klein und ich musste immerzu Dinge umschreiben, weil ich die genauen Worte nicht kannte und die meisten Redewendungen verstand ich auch nicht genau.
Mir passiert es nun oft, dass ich Floskeln und Wörter nachschaue, weil ich die genaue Bedeutung dahinter verstehen möchte und dann fällt mir auf: Ach, ich habe bisher immer gedacht, das würde etwas völlig anderes bedeuten!
Viele Backpacker hatten die gleiche Mentalität und blieben eher unter Landsleuten, so dass sie kaum die Chance hatten ihr Englisch zu verbessern.
Das finde ich besonders schade, weil ich Fremdsprachen liebe und mich gerne wortgewandter ausdrücken möchte.
Bei meiner nächsten Work & Travel Erfahrung werde ich definitiv die Zeit nutzen und mich mit der englischen Sprache besser auseinandersetzen. Vielleicht gelingt es mir am Ende sogar den Akzent zu meistern.

Rottnest Island, Western Australia

5. Kulinarisch experimentieren
Die typische Backpacker Ernährung besteht aus dem Billigsten vom Billigsten. Das habe ich bei den meisten Backpackern erlebt, denn alle wollten für die Reise sparen und nicht unnötig Geld ausgeben.
Und so haben die Meisten sich üblicherweise von weißem Toastbrot mit Marmelade, Instant-Nudeln und alles, was man schnell in die Mikrowelle schieben kann, ernährt. Dass das nicht wirklich gesund sein kann, sollte wohl klar sein. Und ob es wirklich günstiger ist, ist die zweite Frage, denn durch Mangelernährung kann man sich Krankheiten einhandeln und ein Arztbesuch in Australien ist verdammt teuer!
Ich musste für eine Beratung beim Arzt über 400$ bezahlen und der Arzt meinte lediglich zu mir, ich müsse Antibiotika nehmen. Zum Glück hat meine Auslandskrankenversicherung alle Kosten übernommen.
Zwar habe ich mich bei Weitem noch nicht so ungesund ernährt, wie manch anderer (Ich bin einer Person begegnet, die nur Weißbrot mit Marmelade aß!), aber dennoch war meine Ernährung sehr einseitig.
Im Nachhinein stelle ich fest, dass ich gerne mehr Restaurants und Cafés besucht und insgesamt mehr australisches Essen probiert hätte, denn Essen gehört einfach mit zur Reise, wie ich finde! Und jedes Land hat kulinarisch einiges zu Bieten.

6. Die Natur erkunden
Fast mein gesamter Aufenthalt spielte sich in Städten ab und ich verbrachte viel zu wenig Zeit in der Natur. Zum Glück unternahm ich zum Ende meiner Reise noch einen zweiwöchigen Roadtrip und dies war die schönste Zeit meines gesamten Aufenthaltes!
Wir campierten jede Nacht mit unserem Zelt in der freien Natur, kochten draußen (uns flogen Grashüpfer ins Essen, weil sie vom Feuer des Gasherdes angezogen wurden!), wir lagen nachts im australischen Outback auf dem Boden, schauten zu den Sternen empor und fragten uns, was wohl der Sinn des Lebens ist.
Während dieses Trips fühlte ich mich vollkommen lebendig. Es war wie ein Abenteuer, denn wir erlebten unglaubliche tolle Momente. Diesen Roadtrip werde ich niemals in meinem Leben vergessen!
Und dies bringt mich zu der Einsicht, dass ich viel zu wenig Zeit in der Natur verbracht habe. Denn ein Aufenthalt in der Natur ist heilsam, entspannend und bringt uns ein Stück näher zu den einfachen Dingen des Lebens. Es zeigt uns, dass wir nicht viel brauchen, um glücklich zu sein.
Zum Glück werde ich dies in Neuseeland nachholen können und ich freue mich wahnsinnig darauf mit Freunden einen Campervan zu mieten und die herrlichen Nationalparks zu erkunden.

Great Ocean Road
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11 Tipps Für Deine Reise Nach Prag!

Ende Dezember ging es für mich eine Woche lang nach Prag – Definitiv eins der schönsten Städte, die ich je gesehen habe! Tolle Architektur, viele Sehenswürdigkeiten und noch mehr Highlights, die man nicht verpassen sollte.
In diesem Blogeintrag geb ich Dir 11 Tipps, damit deine Reise nach Prag einmalig wird.

1. Karlsbrücke bei Nacht
Obwohl meistens unzählige Touristen auf der Brücke unterwegs waren und man sich ständig gegenseitig anrempelte, ist die Karlsbrücke definitiv ein Muss! Besonders bei Nacht, wie man auf diesem Foto sehen kann.

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2. Der Veitsdom
Wer eindrucksvolle Kathedrahlen mag, ist hier genau richtig: Die Kathedrale wurde ab 1344 errichtet und erstreckt sich mit 97 Metern in den Himmel. Ein Blick in die Kathedrale lohnt sich auf jeden Fall auch.

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3. Prager Eiffelturm:
Es waren mal wieder massig Touristen vorort, so dass man oben auf der Aussichtsplattform regelrecht eingequetscht war, aber dennoch hatte man eine tolle Aussicht. Vorallem beim Sonnenuntergang.

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4. John Lennon Mauer
Gerade als ich die John Lennon Mauer erreicht hatte, fing es fürchterlich an zu hageln und zu regnen, so dass alle Touristen, die vor der Mauer posierten und ein Foto machen wollten, schnell flüchten mussten. Ich musste mich dem anschließen und habe erstmal mit meinem kaputten Regenschirm Unterschlupf in einem Bareingang gesucht.

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5. Prags „Berge“ besteigen – Letna und Petrin
Hier hat man ebenfalls einen guten Überblick über Prag:

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6. Den Glockenturm erklimmen für tolle Fotos!
Der Eintritt war total überteuert und es war wie immer von Touristen übervölkert, aber dennoch konnten wir ein paar geniale Fotos machen.

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7. Die Aussicht von der Prager Burg genießen
Als wir auf der Prager Burg waren und das zweite Silversterfeuerwerk, das traditionell am 1. Januar stattfindet, sehen wollten, standen wir dort mit hundert anderen Menschen zusammen. Plötzlich hörten wir das Feuerwerk, aber leider konnten wir es überhaupt nicht sehen, weil wir auf der falschen Seite standen und die Burg die Sicht auf das Feuewerk versperrte. Leider verpassten wir das Feuerwerk, aber da wir zusammen mit hundert anderen Menschen dort standen, war es ziemlich lustig, wie viele Leute sich auf einmal irren können.

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8. Jüdisches Viertel
Dieses Viertel gehört für mich definitiv zu den Top 5 Plätzen in Prag.

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9. Tolle Fotokulisse über Prags Innenstadt im U Prince Hotel
Ein Angestellter im Touristenbüro gab uns den Tipp, dass wir im U Prince Hotel eine tolle Aussicht hätten und wir nahmen sogleich an, dass wir einfach hochgehen und die Aussicht genießen könnten. Aber auf der Treppe wurden wir direkt abgefangen und uns wurde gesagt, dass wir lediglich zum Restaurant, das sich auf der Terasse befindet, gehen können. Das taten wir schließlich und bestellten ein Getränk, aber es lohnte sich definitiv, wie man auf den Bildern sehen kann.

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10. Eine Ausstellung besuchen
Es gibt das ganze Jahr über tolle Ausstellungen, sei es eine Foto- oder Kunstausstellungen. Einfach ins Touristeninformationcenter gehen und nachfragen, was es aktuell zu sehen gibt.

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11. Der Botanische Garten
Wenn ihr es nicht mögt euch durch Touristenmassen zu kämpfen, dann kann ich euch den botanischen Garten empfehlen, wo fast keine Menschenseele war und ich dort entspannt entlang spazieren konnte ohne gestört zu werden.

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Ich hoffe, dass ihr etwas aus diesem Blogeintrag mitnehmen könnt und nun wisst, was es alles in Prag zu sehen gibt.
Und falls ihr nicht vorhabt irgendwann mal nach Prag zu reisen.. zumindest habt ihr ein paar schöne Fotos gesehen, haha.

 

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4 Tipps für Reisen, die sich jeder leisten kann

Ich werde oft verwundert drauf angesprochen, wie ich mir denn meine Reisen leisten kann, wenn man entdeckt, dass ich innerhalb von drei Jahren 14 Monate in Australien, 3 Wochen in Thailand, 2 Wochen in Indonesien, 1 Woche in Stockholm, 7 Wochen in Frankreich gewesen bin und Ausflüge nach Antwerpen (Belgien) und Amsterdam gemacht habe.

Mit der Zeit habe ich ein paar Tipps und Tricks herausgefunden, wie ich so günstig wie möglich verreisen kann, denn für einen Luxusurlaub All-Inclusive im 5-Sterne Hotel habe ich eindeutig kein Geld, was wohl bei den meisten Schülern, Auszubildenden und Studenten der Fall ist. Und ich hätte sowieso keine Lust drauf.

Für mich sind Reisen viel mehr als nur die Beine hochlegen und entspannen. Stattdessen will ich etwas erleben, ich möchte neue Leute kennenlernen, die meinen Horizont erweitern, ich will aus meiner Komfortzone heraus und neue Dinge ausprobieren. Ich möchte an einem Tag so viel neues erleben und sehen, dass ich abends todmüde ins Bett falle und sofort einschlafe.

Falls ihr solche Reisen wollt, dann seid ihr hier genau richtig.

1. Günstige Fernbusse oder Blablacar
Ich denke mal, dass ich an dieser Stelle nicht erwähnen muss, dass man günstige Flüge ergattern kann, wenn man im Voraus bucht und möglichst bei Billig-Airlines. Deswegen gehe ich direkt mal zu dem über, was auf dem Boden stattfindet: Fernbusse, wie z.B. Flixbus, Ouibus (Frankreich) usw. sind meistens extrem günstig. Ich  benutze immer die Internetseite: goeuro.com um die günstigsten und schnellsten Busse zu finden. Und natürlich schaue ich immer auf ‚Blablacar‚ vorbei, denn dort kann man eine Mitfahrgelegenheit finden oder selbst einen Sitzplatz im eigenen Auto anbieten.

2. Work & Travel
Als ich in Australien war, habe ich Work & Travel gemacht, um mir meine Reise finanzieren können. Diese Zeit war eines der spannendsten und erfahrungsreichsten in meinem Leben und ich werde demnächst abermals ein Auslandsjahr in Neuseeland starten.
Man muss nicht mal weit wegfliegen, um eine Work & Travel-Erfahrung machen zu können, denn dies ist auch in Europa möglich und man braucht nicht mal ein Visum dafür.
Wenn man also für eine längere Zeit verreisen will, aber man nicht das nötige Kleingeld hat, kann man mithilfe des Work & Travel Visums während seiner Reise irgendwo nach Arbeit suchen. Z.B. kann man auch ganz einfach im Hostel, in dem man übernachtet, anfragen, ob man ‚Work for accommodation‘ – also, dass man für seine Unterkunftskosten arbeitet anstatt Geld dafür zu zahlen – machen kann.

4. WWOOFING – Weltweit auf ökologischen Farmen arbeiten
Das ist eine weitere tolle Möglichkeit, um günstig verreisen zu können. Während meiner Reise habe ich viele getroffen, die WWOOFING ausprobiert und damit spannende Erfahrungen gemacht haben.
Man arbeitet als freiwilliger Helfer auf einer ökologischen Farm für ein paar Stunden am Tag und im Austausch bekommt man dafür eine kostenlose Unterkunft und in der Regel ebenfalls Essen.
Weitere Informationen dazu findest du hier.

3. Couchsurfing
Mein wohl bester Tipp ist eindeutig: Couchsurfing. Dies ist eine App, über die man Leute finden kann, die ihre Couch zuhause kostenlos als Übernachtungsmöglichkeit anbieten und Fremde zu sich nach Hause einladen, damit sie dort übernachten können. Das hört sich zunächst ein wenig gruselig und angsteinflößend an, wenn man noch nie von diesem Konzept gehört hat, aber so wild ist es nicht.
Ich habe etliche Frauen während meiner Reise getroffen, die sich die absoluten Horrorgeschichten über Couchsurfing ausgemalt haben und es niemals wagen würden so etwas zu tun.
Zum Glück bin ich in dieser Hinsicht anders und habe während meiner Frankreichreise im Sommer bei 6 unbekannten Personen übernachtet und es war eine super tolle Erfahrung!
Ich habe interessante Menschen kennengelernt, die mir ‚ihre‘ Stadt als Einheimische zeigen konnten und mir tolle Tipps gaben, welche Sehenswürdigkeiten und Orte ich auf jeden Fall besichtigen sollte, ich wurde mit auf Wochenendtrips genommen, konnte in Marseille Pétanque (ein beliebter Ballsport in Frankreich) spielen und noch viel mehr.
Ausführlichere Reiseberichte zu meiner Frankreichreise findet ihr hier.

Ich hoffe, euch hat ein wenig das Reisefieber gepackt. Ich kann es auf jeden Fall kaum erwarten meine nächste Reise zu starten.
Weitere Blogeinträge zu meiner Neuseeland-Vorbereitung werden bald folgen.

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Albi – Fototagebuch

Während meines Urlaubs in Toulouse (Eine Stadt in Südfrankreich) habe ich einen Tagesausflug nach Albi gemacht.
Albi ist eine wunderschöne, alte Stadt eine Stunde nördlich von Toulouse. Die historische Altststadt wurde sogar in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen, aufgrund der dort erbauten Kathedrale Saint-Cécile, der Kirche Saint-Salvi und des Bischofspalasts.


Die wunderschön gestaltete Decke im Inneren der Kathedrale Saint-Cécile


Das Foto ist leider ein wenig verschwommen, aber ich tu einfach mal so, als wäre es gewollt.

Die Stadt lässt sich in kurzer Zeit erkunden, da die Bauwerke in der Innenstadt liegen und man daher nicht weit gehen muss. Da ich noch viel Zeit übrig hatte, spazierte ich eine Weile am Fluss entlang und kam zu einem angrenzenden Waldstück, das ziemlich verlassen war.

Ich genoss die Stille und Ruhe im Wald, was nach den beschäftigten Tagen in der Innenstadt von Toulouse echt gut tat.


Spaziergang im Wald

Eins der Sehenswürdigkeiten in Albi: Die alte Brücke (Pont Vieux)


Der Garten im Bischofspalast


Da ich mein Stativ zuhause lassen musste, aufgrund von Platzmangel im Koffer, habe ich meine Kamera wieder auf alle möglichen Stellen gesetzt, um ein paar gute Fotos schießen zu können.


Was ich besonders über Altstädte liebe, sind diese schmalen Gassen, die einen romantischen Flair haben.


Ein unbekanntes Model posiert für mein Foto.


Neben mir war ein Mülleimer, den ich gekonnt rausgeschnitten habe.

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Toulouse Im Herbst

„Man muss nicht ständig arbeiten und sich dabei bis zum Äußersten anstrengen, um erfolgreich zu werden. Ein wichtiger Teil, der dabei mitspielt, ist auch, dass man zur Ruhe kommt, sich regeniert und über die Arbeit und sein Leben reflektiert. Dies sind ebenfalls wichtige Bestandteile und nur so, kann man zu einem erfolgreichen und glücklichen Leben gelangen.“ – Unbekannt

Dieses Zitat ist eindeutig mein Motto für meine jetzige Reise, denn die Ferien haben begonnen… und natürlich habe ich diese Gelegenheit genutzt und befinde mich wieder auf einer Reise, nämlich in Toulouse  für 10 Tage. Und da ich nun viel mehr Freizeit habe (eigentlich schon zu viel, weil ich nicht so Recht weiß, was ich mit all der Zeit anfangen soll), nutze ich diese Zeit, um endlich wieder produktiver auf diesem Blog zu werden.

 Dieses Mal wird der Blogeintrag anders werden, da ich Lust habe endlich mal auf deutsch zu schreiben. Ich mag es zwar auch mich in englisch auszudrücken, aber natürlich bleibt es viel einfacherer dies auf deutsch zu tun, da es meine Muttersprache ist.

Die Atmosphäre ist richtig herbstlich geworden, was ein deutlicher Unterschied zu meinem Besuch im Sommer ist, als ich auch einige Zeit in Toulouse verbrachte. Dieses Mal sind die Temperaturen viel angenehmer und es gibt keine Mücken, die mich zu Tode beißen wollen.

Hier sind einige Bilder, die ich während eines Spaziergangs durch die Stadt, schoss. Aber seht selbst:

Immer wenn ich reise, tauche ich eine Zeit lang in eine andere Welt ein. Ich besuche unbekannte Orte, lerne neue Menschen kennen und lerne immer etwas dazu.
Diese Reise hat mich abermals aus meiner gemütlichen Komfortzone herausgeholt und ich war Situationen ausgesetzt, mit denen ich zuhause nicht konfrontiert gewesen wäre.

Jede Reise wird zu einer bunten Erinnerung, an die ich mich gerne zurück erinnere und jedes Mal tanzen Erinnerungsfetzen vor meinen Augen, die auch etwas Nostalgie hervorbringen. In einem Jahr werde ich sicherlich auch an diese Reise im Herbst zurückdenken und mich darüber freuen, zu welchen Gegebenheiten und Begegnungen es gekommen ist:

Als ich von einem Biologiestudent im Park beim Fotografieren gefragt wurde, ob ich eine professionelle Fotografin bin und ich mit ihm eine kurze Unterhaltung auf französisch hatte.
Als eine Mitfahrerin so laut und hoch lachte, dass es in meinen Ohren weh tat und ich einen Blick in ihre Fotobücher werfen konnte.
Als ich in einem Restaurant meine thailändische Lieblingsspeise aß und mein Tischnachbar und ich wegen der Schärfe des Essens weinen mussten. Dabei erzählte er mir von seinen Reisen nach Afrika und wie er dort bei einer Organisation arbeitete, die versuchen, den illegalen Fischfang vorort zu stoppen.
Als ich bei einem abendlichen Picknick im Park auf einem gefalteten Karton saß und eine spannende Unterhaltung mit einem Südamerikaner führte, der verzweifelt versuchte in Frankreich einen Job zu finden.
Als ich nachts alleine durch die dunkle Stadt spazierte und unter den schummrigen Laternen neben dem ‚Jardin des Plantes‘ die Ruhe genoss.

Wohin wohl meine nächste Reise gehen wird?

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Bordeaux Through Pictures

This will be the last post about my travel in France – it’s about Bordeaux where I’ve been one week during the summer.
This time, the entry is a bit different because it’s just a photo diary. The reason for that is that I’m a bit late with this entry and probably can’t recall all the places I’ve been to haha. But enjoy nonetheless.

“You don’t have to be rich to travel well.” – Eugene Fodor



“The world is a book, and those who do not travel read only one page.” – Saint Augustine



“To awaken alone in a strange town is one of the pleasantest sensations in the world.” – Freya Stark


“Traveling – it leaves you speechless, then turns you into a storyteller.” – Ibn Battuta




“I travel a lot; I hate having my life disrupted by routine.” – Caskie Stinnett


“One’s destination is never a place, but a new way of seeing things.” – Henry Miller




“Investment in travel is an investment in yourself.” ~ Matthew Karsten




“The gladdest moment in human life, me thinks, is a departure into unknown lands.” – Sir Richard Burton


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Toulouse Through Pictures

After I spend one week in Toulouse, I would say that I could get to know this city pretty well. I explored the city, I went to the must-sees, sat in cute cafés and had lots of ‘doucements matins’ which means slow mornings because there’s nothing better than that when you’re on holiday, am I right!?

So, I should not write too much. Have fun with the pictures I took during this time!

An artist displayed his art alongside the river ‚Garonne‚. If you look closely, it looks a bit bizzare but at the same time really interesting and you start to wonder what’s the meaning behind that. It’s always inspiring to see the work of other artist.

This was taken on a bridge in the area ‚Les Bordes de Garonnes‚. This wheel reminds me of the wheel in Marseille but the one in Toulouse is smaller.

And of course, another flower picture. I found it while strolling alongside the river. This part was called ‚Le canal de Brienne‚. It was so relaxing to walk and look at the calm water. Except when a ship full of tourist showed up next to me on the river while I took these pictures.

Le couvent des Jacobins which is a beautiful cathedrale.

Inside of ‚Le couvent des Jacobins‚.

If you see a cathedral like that you’re absolutely stunned what people could achieve in the past without all the technology we use nowaday. In the book ‚A brief history of humankind‘, I’ve read that people from the last centuries where by far more intelligent than the people in the current age. You wouldn’t believe that if you think of all the techniqual revolutions we had but it’s also making the mass population on average dumber because we just leave the thinking to our technology…

Le musée des Augustins  –  it’s a museum full of art from the last centuries. The entry is free for students! I didn’t even have a student card but I still got in for free which was so nice.

And more art in ‚le musée des Augustins‚. The portraits were all so incredible and beautiful. I started to think that our temporary art nowadays is kind of bullshit compared to these masterpieces.

This is what you see before you enter the museum. The architecture is stunning!

And some more flowers… I got a cramp in my neck while squading down on the floor and taking this picture in a really weird position but it was definitely worth it.

Toulouse is also called ‚La Ville Rose‚ which means pink town because of the many pinkish looking buildings all around.


Place Saint Scarbes‚ which was also a lovely place where some people played chess beside the fountain.

La place du Capitole by night – the main center of Toulouse.

And the ‚Japanese Garden‚ which was definitely a highlight of my visit in Toulouse.

So, that’s it! A pretty short entry about Toulouse because I kind of get fed up with the series ‚through pictures‘ and also with writing English. I’ll probably change some things about this blog soon.

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Montpellier Through Pictures

I will continue with these series ‚Through Pictures‘ for now. So, after every city I’ve visited, you’ll get a little inside of these cities through my lense.

My next stop was at Montpellier and I’ve rested here for four days. It was not as exciting as Marseille because this time, I was not staying with a couchsurfing host and so, I didn’t get insider tips from a local.

Instead of looking up which would be the best spots to explore, I got really lazy and hang out a lot at the hostel with people I met there. But the relaxation was much needed after these busy days in Marseille. Every night I went to sleep in Marseille, I fell asleep as soon as my head touched the pillow because I was so extremely busy the entire day and therefore got really tired.

That was pretty awesome when I consider I always laid awake an hour on average at home because I was so stressed from school, work and my internship. I never want to experience that ever again. When I go home I make sure that things change for the better. And I will start listening to my body a lot more.

Oops, that was a bit off trail. Back to Montpellier.

Therefore, I was trying to relax and didn’t feel the urge to force myself to explore the city. I just explored the centre of the town and I went to the beach for one day to get the worst sunburn in my life so far. But it was still nice to enjoy the beach.


[I forgot the name of this place lol]


[Same place… maybe I should have looked for the name while I was there. I still need to figure out how travel blogging works..]


[I present to you… a park without name.]


[A lamp by daylight]


[I met two girls in the hostel who studied literature, so of course, we had to stop at multiple book stores.]


[Library with old french books]


[This pic reminds me that I have to re-do my nail polish.]


[A random street with palm trees]


[I’m pretty sure this place is called ‚Place de France‘! At least Google told me so]


[Old building with cute balconies]

This entry was all over the place and I tremendously failed at travel blogging but keep an eye out for my next post ‚Toulouse Through Pictures‘ cause it will have many awesome pictures and I’ll show you some beautiful places you have to visit while you’re in Toulouse in case you’ll ever go.

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Travel Stress

Whenever I travel, I always experience some kind of travel stress because I’m super sensitive. And being introvert and shy doesn’t make it better.

This morning, when I got ready to leave the hostel in Montpellier and had to catch the bus to Toulouse, I got so stressed that I got a sick sensation to my stomach. And when I experience stress I’m like a hyper bunny jumping around on a field of thorns – totally unorganised and confused.

If that happens, I’d just like to drop everything, meditate for two hours (even though I never meditate) and go to a lonely island to rest on the beach for the next few years. Maybe I should consider a real holiday one day – book a hotel for two weeks and just rest.

[Travel fail #1: When I took this picture, an angry driver almost didn’t see me.]

But no, I always have the desire to see as much as possible and explore every city I go to. So, I also have to deal with the travel stress that comes with it or maybe I just have a poor stress-management. I think it’d rather be the last one…

Last night I set my alarm almost three hours before my bus left and I packed everything neat and tidily into my suitcase. You would think it would be totally easy-going and I had enough time to catch my bus the next morning.

Ha, I wish. I woke up at the right time in the morning, I ate slowly and then I went to the supermarket. As I was slowly going through the aisle to pick up the best looking lunch, I realized… oh shit, my tram is coming in 15 minutes! Where did the time suddenly go?

[Travel fail #2: Maybe I should consider cleaning my camera lense.]

I rushed back to the hostel, grabbed my suitcase and went quickly to the tram station. When I went to the ticket machine to get my ticket, people were standing in front of it with their suitcases and waiting for their tram. Oh yeah, that’s the absolute right place to wait for your tram!

After they slowly pushed their suitcases to their site, I could get my ticket. Then the question was… which site of the tram station will the tram arrive? I almost fell of the sidewalk and into the tram tracks when I looked for it.

Three minutes later, the tram arrived and I hopped in. As I was looking for a free seat, my suitcase accidently rolled over another person’s feet. I was lucky that her gaze didn’t kill me. Finally, I found a seat, sat down and placed my suitcase next to me.

On the other side, there was an elderly person and suddenly she spoke to me in French and seemed pretty angry. My French isn’t that good but I kind of understood that she was angry that my suitcase was standing there. Sorry, but where am I supposed to put my suitcase then? I’m not Harry Potter, so I can’t magically turn it into a pocked-sized suitcase.

[My evil suitcase and I… it even has the nerve to photobomb my pictures!]

I looked at my bus ticket again to make sure, that I was taking the tram to the right destination. It said ‘Place de France’… wait… I remembered that my bus would be leaving at ‘Odysseum’.. did I remember it wrong?? I jumped up from my seat and ready to jump of at the next station to find out how I could get there in the next 20 minutes!

[Always looking for the right way to go]

But I turned on my GPS and google maps and then I saw that I was moving towards the place Odysseum and the ‘Place the France’ was also there. Oops… I panicked a little bit too early.

After all this unnecessary stress, I arrived 20 minutes before my bus was supposed to leave and I could catch it easily.

What do I learn from it? Maybe I should consider working on my stress-management for once.

[This picture simbolizes myself kept prison by my poor stress-management lol]

This story remembers me of one accident I had at an airport last year which raised my stress levels to 100%. I went through the whole security procedure at the airport and 20 minutes before my flight, I slowly went to the waiting area and sat down in front of the exit of my plane.

I thought.. wow I really nailed it this time! I was on time and I could just relax for the rest of the time. And then I was looking for my phone to load my online ticket… I searched my entire backpack and then the realization kicked in… shit, I forgot it at the security point when I put my phone into a separate box to let it run through this machine where they can see inside the backpacks!

[This would be me on the left side… on the inside I turn into an angry pink monster whenever I get annoyed.]

I ran like a maniac through this huuuuuuge airport, back to the security but when I arrived, I couldn’t go back to the security because I had to show my passport before! Guess what… I left it in my bigger backpack in the waiting area because without the 18 kg backpack I could run faster.

So, I ran back, still looking like a maniac, to get my passport. When I returned at the security, they finally let me go through and my phone was still there! I was so happy in this moment and I was still able to catch my flight even though I was too late and the last person to go onto the plane.

To conclude this entry: here is a cat showing you the way how it’s done the right way.

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Marseille Through Pictures

After a looooong time of not writing a blogpost because I was super busy with school, internship and work for the last few weeks and therefore lacked the motivation and creativity to write anything, I’m finally back!
Now I have a summer break of 5 weeks before I go back to school for one more year. So, of course, I have to use the time to travel again and clear my mind from all the crazy stress I experienced during this time.

I’ve decided to spend my summer holidays in France because I’m excited to see the south and west of France, go to amazing cities and enjoy the beach when I travel along the coast.

My first stop was Marseille, where I spend the last 5 days and I could see some amazing places.
So enough with writing… you will see for yourself and maybe you can feel the artistic atmosphere of this city through these pictures.


[Gare Saint Charles – Train Station]

[Le Vieux Port – Harbour]


[Notre Dame de la gare]
I didn’t plan to go here but I was so happy I did because the view was just stunning!


[Notre Dame de la Gare]


The awesome view.


[Ile du Frioul]
The wind on this day was absolutely crazy, so the ferries didn’t run regularly and so I could just spent little over an hour on this beautiful island. So, I quickly went to the famous Calanques which is a pretty touristic spot.


[A day trip to Arles]
My couchsurfing host and I went to Arles, which is an hour drive away to visit some photography exhibitions.


[Also taken in Arles]


[Along the coast]


[Along The Coast]


[Palais Longchamp]


[Palais Longchamp]


[Palais Longchamp]


[Palais Longchamp]


[Le Vieux Port – Harbour]


[Streets at Le Panier]


[Streets at Le Panier]


[Streets at Le Panier]


[Street Art at Le Panier]
One thing I absolutely loved about Marseille was the street art which could be found almost everywhere.


It was always exciting to discover new pieces of arts hidden in narrow alleys.


[Somewhere at a skater park]
Photo Gallery – Pictures from Marocco

I hope you could get an image of this city and maybe you’d also like to visit it now.
I’d definitely recommend it because this city has a special atmosphere to it but it’s also pretty dirty and you can also see the poverty if you go into the northern parts of this town.
But overall, I really enjoyed my stay and one day I’ll definitely come back to explore it a bit more.

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