6 Business Ratschläge, die ich von #Girlboss lernen konnte

Seitdem ich das Buch #Girlboss von Sophia Amoruso gelesen habe, bewundere ich die Gründerin des Online-Shops „Nasty Gal“. Ich finde es einfach unglaublich, wie sie ganz alleine und ohne Kenntnisse loslegte und schließlich ein millionenschweres Unternehmen aufbaute. Es ist zwar vor einigen Jahren in die Insolvenz gegangen,  aber sie konnte mithilfe ihres Buches ein neues Unternehmen starten, womit sie mittlerweile auch sehr erfolgreich ist.

Daher finde ich die Autorin von „#Girlboss“ äußerst faszinierend und inspirierend. Nachdem ich ihr Buch zwei Mal gelesen hatte, ging ich dazu über mir etliche ihrer Interviews auf Youtube anzuschauen, damit ich noch einen besseren Eindruck von ihr und ihrer Arbeitsweise erhalten konnte. Denn ich wollte wissen, wie sie es geschafft hat, dies alles zu erreichen.

Ich bin besonders von ihrer Persönlichkeit (sie ist der Inbegriff von ‚badass‘), ihrem Tatendrang und ihrem Charme inspiriert und ich finde, dass man von ihr einiges lernen kann. Besonders wenn man sich ebenfalls selbstständig machen möchte.

Aus diesem Grund habe ich 9 Tipps gesammelt, die Dich auch zum „Girlboss“ machen und Du somit deine Ziele, sei es beruflich oder anderer Natur, erreichen kannst.

1. Fokus setzen
Nimm dein Handy und werfe es sofort in die nächste Ecke! Denn Smartphones sind die größte Ablenkung unserer Zeit und es ist verdammt schwierig mit seiner Arbeit voran zu kommen, wenn man nie vollkommen bei der Sache ist, da die Augen ständig zum Display wandern. Hier kannst Du nachlesen, warum Smartphones wegen der Benutzung von Social Media auch gefährlich sein können und hier kommst Du zu meinem Beitrag, wie du in 6 Schritten mehr Disziplin erreichen kannst.
Nur wenn du diese Grundlagen und zwar Konzentration und Disziplin gemeistert hast, ist es viel wahrscheinlicher die eigenen Träume und Ziele zu verwirklichen.
So, dann hätten wir das Wichtigste schon einmal geklärt: Man kann keine Ziele erreichen, wenn man ständig abgelenkt ist, sich nicht konzentrieren kann und man nicht die nötige Disziplin aufbringen kann, um wichtige Arbeit anzugehen.
Diesen Tipp kann man in allen möglichen Lebenslagen anwenden. Auch ist damit gemeint, dass man sich auf die positiven Aspekte seines Lebens fokussieren sollte, anstatt auf die Dinge, die man gar nicht in seinem Leben haben will. Sophia Amoruso wendet dies erfolgreich an, denn sie weiß, was passiert, wenn man den Fokus auf die positiven Dinge legt, die einem im Leben weiterbringen.

2. Vergleiche dich nur mit dir selbst
Wer begeht nicht den Fehler und vergleicht sich mit anderen, wie absurd dieser Vergleich auch sein mag? Ich denke, dass man dies nicht immer verhindern kann und dies ein automatischer Gedankengang sein kann, der sich im Unterbewusstsein abspielt. Aber jedes Mal, wenn man sich dabei erwischt, wie man sich abermals mit anderen vergleicht, sollte man sich daran erinnern, das dies quasi pures Gift ist. Um das auszugleichen, führe ich mir vor Augen, was ich bislang alles erreicht und geschafft habe, wovon ich vor 5 Jahren dachte, es sei beinahe unmöglich dies zu schaffen.
Sophia konzentrierte sich stattdessen auf ihr eigenes Leben und da sie sich nicht mit anderen verglich, schaffte sie es, ihrem eigenen Stil treu zu bleiben, so dass ihr Unternehmen „Nasty Gal“ unverwechselbar wurde.

3. Gehe deinen eigenen Weg
Jeder hat natürlich eigene Vorlieben, Interessen und Leidenschaften, so dass auch jeder seinen eigenen Weg im Berufsleben finden muss. Ich denke mal, dass die Meisten total zufrieden sind mit dem gängigen Berufsweg und damit meine ich:  Zuerst Schule, im Anschluss folgt das Studium oder die Ausbildung und schließlich fängt man an zu arbeiten.
Nicht alle passen in diesen starren Lebensweg, wie zum Beispiel Sophia Amoruso. Und ich gehöre definitiv auch dazu, denn wir haben uns nach der Schule beide für einen anderen Weg entschieden. Ich habe nach der Schule keine Ausbildung oder Studium angefangen, da ich überhaupt keinen Plan davon hatte, was mich beruflich interessiert. Deshalb machte ich ein Praktikum, ein freiwilliges soziales Jahr und war danach 14 Monate in Australien. Während ich in Australien eine schöne Zeit hatte und mich persönlich weiterentwickelte, sah ich auf Facebook, wie meine Freunde und Bekannten ihre Abschlüsse feierten und den traditionellen Berufsweg weitergingen. (In meinem Blogeintrag „Ungewisse Reise“ gehe ich darüber mehr in die Tiefe.)
Für viele mag dies vollkommen zufriedenstellend sein, aber  leider trifft dies nicht auf alle zu. Und es ist vollkommen in Ordnung einen komplett anderen Weg einzuschlagen, der vom Durchschnitt abweicht.
Nur indem ich meinen eigenen Weg gegangen bin und mit verschiedenen Berufen experimentierte, konnte ich herausfinden, was mir lag und was ich absolut hasste und wodrin ich überhaupt kein Talent besaß (Hier könnt ihr mehr darüber lesen.)
So erging es auch Sophia Amoruso und sie schildert in ihrem Buch das Gleiche, nämlich dass sie mit verschiedenen Berufen experimentieren musste, bis sie das Richtige für sich fand. Hätte sie den gängigen Berufsweg eingeschlagen, wäre sie wohl nie auf die Idee gekommen ihr eigenes Unternehmen zu starten.

4. Risiken eingehen
Wenn man immer nur versucht auf der sicheren Seite zu bleiben, wird man wohl niemals große Sprünge schaffen.
Wenn man neue Möglichkeiten ausprobiert und nicht den „sicheren Weg“ geht (was wiederum subjektiv zu betrachten ist), bekommt man sicherlich andere Resultate, aus denen man einiges lernen kann. Entweder es gelingt oder man lernt eben aus den begangenen Fehlern und nur so weiß man, was definitiv nicht klappt.

5. Hinterlasse einen einprägsamen Eindruck
Damit Leute auf den eigenen Blog oder dergleichen aufmerksam werden, sollte man einen einprägsamen Eindruck hinterlassen. Zuerst wollte ich diesen Ratschlag weglassen, da ich selbst noch nicht genau diesen „einprägsamen Eindruck“ für mich selbst gefunden habe, aber ich arbeite definitiv daran und es ist nur eine Sache der Zeit, bis ich einen Stil gefunden habe, der mich am Besten widerspiegelt.
Dabei ist es wichtig authentisch zu bleiben und sich auf keinen Fall dem gängigen Trend anzupassen (außer natürlich, dass es die authentischste Variante für einen selbst wäre), denn dadurch geht man in der Menge unter.
Sophia schaffte dies, indem sie einen speziellen „Nasty Gal Style“ entwickelte, der sich von der Masse abhob. Nur indem sie dies machte, verschwand sie nicht direkt wieder unter den unzähligen anderen Marken.
Dazu fällt mir ein, dass ich vor Kurzem ein Podcast mit dem Gründer der „True Fruits – Smoothies“ hörte und dieser beschreibt exakt das Gleiche. Am Anfang seines Start-Ups überlegten sie, wie sie aus der Masse herausstechen konnten. Bislang gab es Smoothies nur in Plastikflaschen und diese erhielten zusätzlich Konservierungsstoffe, damit der Smoothie möglichst lange frisch aussah. Und dagegen entschieden sich die Start-Up Gründer und wählten den schwierigeren Weg: Sie nahmen Glasflaschen und entschieden sich gegen jegliche Zusatzstoffe, so dass die Produktion schwieriger wurde. Und was geschah? Ihre Rechnung ging auf und sie haben dadurch einen immensen Erfolg.
Daher sollte man darauf achten mit den eigenen Ideen und Authentizität aus der Masse herauszustechen, um somit einen einprägsamen Eindruck zu hinterlassen.

6. You don’t get what you don’t ask for
Ich liebe dieses Zitat von Sophia Amoruso! Ich schrecke oft vor neuen Möglichkeiten und Chancen zurück, weil ich Angst habe, ich könnte etwas falsch machen oder mich blamieren. Aber diese Denkweise ist ziemlich ineffektiv, weil man sich dadurch so viel im Leben verbaut. Deshalb habe ich es mir angewöhnt mutig zu sein und vieles einfach zu machen, ohne länger darüber nachzudenken. Dadurch haben sich für mich schon einige Türen geöffnet.
Sophia hatte am Anfang ihrer Karriere diese Wahl: Still in ihrem Zimmer sitzen oder rausgehen, um Investoren für ihr Unternehmen zu finden. Sie hat sich für letzteres entschieden, obwohl sie des Öfteren Absagen kassieren musste. Aber schließlich bekam sie genau das, was sie wollte. Denn dies ist wohl der vielversprechendste Weg, den man einschlagen kann: Mutig sein, auf andere zugehen und sich für das einsetzen, was man für seinen (beruflichen) Erfolg braucht.

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2 Kommentare

  1. Tolle Bilder und schöne Zitate! 🙂 Ich finde besonders das letzte Zitat sehr inspirierend. Das müsste ich definitiv auch öfters berücksichtigen.
    LG, Anna

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