4 Tipps für Reisen, die sich jeder leisten kann

Ich werde oft verwundert drauf angesprochen, wie ich mir denn meine Reisen leisten kann, wenn man entdeckt, dass ich innerhalb von drei Jahren 14 Monate in Australien, 3 Wochen in Thailand, 2 Wochen in Indonesien, 1 Woche in Stockholm, 7 Wochen in Frankreich gewesen bin und Ausflüge nach Antwerpen (Belgien) und Amsterdam gemacht habe.

Mit der Zeit habe ich ein paar Tipps und Tricks herausgefunden, wie ich so günstig wie möglich verreisen kann, denn für einen Luxusurlaub All-Inclusive im 5-Sterne Hotel habe ich eindeutig kein Geld, was wohl bei den meisten Schülern, Auszubildenden und Studenten der Fall ist. Und ich hätte sowieso kein Bock drauf.

Für mich sind Reisen viel mehr als nur die Beine hochlegen und entspannen. Stattdessen will ich etwas erleben, ich möchte neue Leute kennenlernen, die meinen Horizont erweitern, ich will aus meiner Komfortzone heraus und neue Dinge ausprobieren. Ich möchte an einem Tag so viel neues erleben und sehen, dass ich abends todmüde ins Bett falle und sofort einschlafe.

Falls ihr solche Reisen wollt, dann seid ihr hier genau richtig.

  1. Günstige Fernbusse oder Blablacar
    Ich denke mal, dass ich an dieser Stelle nicht erwähnen muss, dass man günstige Flüge ergattern kann, wenn man im Vorraus bucht und möglichst bei Billig-Airlines. Deswegen gehe ich direkt mal zu dem über, was auf dem Boden stattfindet: Fernbusse, wie z.B. Flixbus, Ouibus (Frankreich) usw. sind meistens extrem günstig. Ich  benutze immer die Internetseite: goeuro.com um die günstigsten und schnellsten Busse zu finden. Und natürlich schaue ich immer in meiner App ‘Blablacar’ rein, denn dort kann man eine Mitfahrgelegenheit finden oder selbst einen Sitzplatz im eigenen Auto anbieten.
    Ich hatte bisher nur eine schlechte Erfahrung mit Blablarcar und zwar, als ich in Brüssel war und bereits eine Mitfahrgelegenheit hatte, aber drei Stunden vor der geplanten Fahrt wurde meine Reise storniert und ich musste in der Not ein verdammt teures Zugticket kaufen. #c’estlavie

2. Work and Travel
Als ich in Australien war, habe ich Work and Travel gemacht, um mir meine Reise finanzieren können. Diese Zeit war eines der spannendsten und erfahrungsreichsten in meinem Leben und ich werde es demnächst wieder machen (SpoilerAlert: in ca. 7 Monaten gehts nach Neuseeland juuhuu!). Man muss nicht mal weit weg, um eine Work and Travel-Erfahrung zu machen, denn das ist auch in Europa möglich und man braucht nicht mal ein Visum.
Wenn man also für eine längere Zeit verreisen will, aber man nicht das nötige Kleingeld hat, kann man einfach während seiner Reise irgendwo nach Arbeit suchen. Z.B. kann man ganz einfach im Hostel, in dem man übernachtet, anfragen, ob man ‘Work for accommodation’ – also, dass man für seine Unterkunft arbeitet anstatt Geld dafür zu zahlen – machen kann.

3. Couchsurfing
Mein wohl bester Tipp ist eindeutig: Couchsurfing. Dies ist eine App, über die man Leute finden kann, die ihre Couch zuhause kostenlos als Übernachtungsmöglichkeit anbieten und Fremde zu sich nach Hause einladen, damit sie dort übernachten können. Das hört sich ein wenig gruselig und angsteinflößend an, aber so wild ist es nicht.
Ich habe etliche Frauen während meiner Reise getroffen, die sich die absoluten Horrorgeschichten über Couchsurfing ausgemalt haben und es niemals wagen würden so etwas zu tun.
Zum Glück bin ich in dieser Hinsicht anders (oder ein wenig naiv) und habe während meiner Frankreichreise im Sommer bei 6 unbekannten Personen übernachtet und es war eine super tolle Erfahrung!
Ich habe interessante Menschen kennengelernt, die mir ‘ihre’ Stadt als Einheimische zeigen konnten und mir tolle Tipps gaben, welche Sehenswürdigkeiten und Orte ich auf jeden Fall besichtigen sollte, ich wurde mit auf Wochenendtrips genommen, konnte in Marseille Pétanque (ein beliebter Ballsport in Frankreich) spielen und noch viel mehr.. falls ihr mehr über meine Frankreichreise wissen wollt, dann schaut hier nach.

4. WWOOFING – Weltweit auf ökologischen Farmen arbeiten
Das ist eine weitere tolle Möglichkeit, um günstig verreisen zu können, aber bisher habe ich es noch nicht ausprobiert, aber ich habe von Freunden gehört, dass es eine Erfahrung wert ist.
Man arbeitet als freiwilliger Helfer auf einer ökologischen Farm für ein paar Stunden am Tag und im Austausch bekommt man dafür eine kostenlose Unterkunft und in der Regel ebenfalls Essen.
Weitere Informationen dazu findest du hier.

Ich hoffe, euch hat ein wenig das Reisefieber gepackt… ich kanns auf jeden Fall kaum erwarten meine nächste Reise zu starten.

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