11 Tipps Für Deine Reise Nach Prag!

Ende Dezember ging es für mich eine Woche lang nach Prag – Definitiv eins der schönsten Städte, die ich je gesehen habe! Tolle Architektur, viele Sehenswürdigkeiten und noch mehr Highlights, die man nicht verpassen sollte.
In diesem Blogeintrag geb ich Dir 11 Tipps, damit deine Reise nach Prag einmalig wird.

1. Karlsbrücke bei Nacht
Obwohl meistens unzählige Touristen auf der Brücke unterwegs waren und man sich ständig gegenseitig anrempelte, ist die Karlsbrücke definitiv ein Muss! Besonders bei Nacht, wie man auf diesem Foto sehen kann.

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2. Der Veitsdom
Wer eindrucksvolle Kathedrahlen mag, ist hier genau richtig: Die Kathedrale wurde ab 1344 errichtet und erstreckt sich mit 97 Metern in den Himmel. Ein Blick in die Kathedrale lohnt sich auf jeden Fall auch.

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3. Prager Eiffelturm:
Es waren mal wieder massig Touristen vorort, so dass man oben auf der Aussichtsplattform regelrecht eingequetscht war, aber dennoch hatte man eine tolle Aussicht. Vorallem beim Sonnenuntergang.

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4. John Lennon Mauer
Gerade als ich die John Lennon Mauer erreicht hatte, fing es fürchterlich an zu hageln und zu regnen, so dass alle Touristen, die vor der Mauer posierten und ein Foto machen wollten, schnell flüchten mussten. Ich musste mich dem anschließen und habe erstmal mit meinem kaputten Regenschirm Unterschlupf in einem Bareingang gesucht.

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5. Prags “Berge” besteigen – Letna und Petrin
Hier hat man ebenfalls einen guten Überblick über Prag:

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6. Den Glockenturm erklimmen für tolle Fotos!
Der Eintritt war total überteuert und es war wie immer von Touristen übervölkert, aber dennoch konnten wir ein paar geniale Fotos machen.

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7. Die Aussicht von der Prager Burg genießen
Als wir auf der Prager Burg waren und das zweite Silversterfeuerwerk, das traditionell am 1. Januar stattfindet, sehen wollten, standen wir dort mit hundert anderen Menschen zusammen. Plötzlich hörten wir das Feuerwerk, aber leider konnten wir es überhaupt nicht sehen, weil wir auf der falschen Seite standen und die Burg die Sicht auf das Feuewerk versperrte. Leider verpassten wir das Feuerwerk, aber da wir zusammen mit hundert anderen Menschen dort standen, war es ziemlich lustig, wie viele Leute sich auf einmal irren können.

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8. Jüdisches Viertel
Dieses Viertel gehört für mich definitiv zu den Top 5 Plätzen in Prag.

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9. Tolle Fotokulisse über Prags Innenstadt im U Prince Hotel
Ein Angestellter im Touristenbüro gab uns den Tipp, dass wir im U Prince Hotel eine tolle Aussicht hätten und wir nahmen sogleich an, dass wir einfach hochgehen und die Aussicht genießen könnten. Aber auf der Treppe wurden wir direkt abgefangen und uns wurde gesagt, dass wir lediglich zum Restaurant, das sich auf der Terasse befindet, gehen können. Das taten wir schließlich und bestellten ein Getränk, aber es lohnte sich definitiv, wie man auf den Bildern sehen kann.

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10. Eine Ausstellung besuchen
Es gibt das ganze Jahr über tolle Ausstellungen, sei es eine Foto- oder Kunstausstellungen. Einfach ins Touristeninformationcenter gehen und nachfragen, was es aktuell zu sehen gibt.

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11. Der Botanische Garten
Wenn ihr es nicht mögt euch durch Touristenmassen zu kämpfen, dann kann ich euch den botanischen Garten empfehlen, wo fast keine Menschenseele war und ich dort entspannt entlang spazieren konnte ohne gestört zu werden.

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Ich hoffe, dass ihr etwas aus diesem Blogeintrag mitnehmen könnt und nun wisst, was es alles in Prag zu sehen gibt.
Und falls ihr nicht vorhabt irgendwann mal nach Prag zu reisen.. zumindest habt ihr ein paar schöne Fotos gesehen, haha.

 

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4 Tipps für Reisen, die sich jeder leisten kann

Ich werde oft verwundert drauf angesprochen, wie ich mir denn meine Reisen leisten kann, wenn man entdeckt, dass ich innerhalb von drei Jahren 14 Monate in Australien, 3 Wochen in Thailand, 2 Wochen in Indonesien, 1 Woche in Stockholm, 7 Wochen in Frankreich gewesen bin und Ausflüge nach Antwerpen (Belgien) und Amsterdam gemacht habe.

Mit der Zeit habe ich ein paar Tipps und Tricks herausgefunden, wie ich so günstig wie möglich verreisen kann, denn für einen Luxusurlaub All-Inclusive im 5-Sterne Hotel habe ich eindeutig kein Geld, was wohl bei den meisten Schülern, Auszubildenden und Studenten der Fall ist. Und ich hätte sowieso kein Bock drauf.

Für mich sind Reisen viel mehr als nur die Beine hochlegen und entspannen. Stattdessen will ich etwas erleben, ich möchte neue Leute kennenlernen, die meinen Horizont erweitern, ich will aus meiner Komfortzone heraus und neue Dinge ausprobieren. Ich möchte an einem Tag so viel neues erleben und sehen, dass ich abends todmüde ins Bett falle und sofort einschlafe.

Falls ihr solche Reisen wollt, dann seid ihr hier genau richtig.

  1. Günstige Fernbusse oder Blablacar
    Ich denke mal, dass ich an dieser Stelle nicht erwähnen muss, dass man günstige Flüge ergattern kann, wenn man im Vorraus bucht und möglichst bei Billig-Airlines. Deswegen gehe ich direkt mal zu dem über, was auf dem Boden stattfindet: Fernbusse, wie z.B. Flixbus, Ouibus (Frankreich) usw. sind meistens extrem günstig. Ich  benutze immer die Internetseite: goeuro.com um die günstigsten und schnellsten Busse zu finden. Und natürlich schaue ich immer in meiner App ‘Blablacar’ rein, denn dort kann man eine Mitfahrgelegenheit finden oder selbst einen Sitzplatz im eigenen Auto anbieten.
    Ich hatte bisher nur eine schlechte Erfahrung mit Blablarcar und zwar, als ich in Brüssel war und bereits eine Mitfahrgelegenheit hatte, aber drei Stunden vor der geplanten Fahrt wurde meine Reise storniert und ich musste in der Not ein verdammt teures Zugticket kaufen. #c’estlavie

2. Work and Travel
Als ich in Australien war, habe ich Work and Travel gemacht, um mir meine Reise finanzieren können. Diese Zeit war eines der spannendsten und erfahrungsreichsten in meinem Leben und ich werde es demnächst wieder machen (SpoilerAlert: in ca. 7 Monaten gehts nach Neuseeland juuhuu!). Man muss nicht mal weit weg, um eine Work and Travel-Erfahrung zu machen, denn das ist auch in Europa möglich und man braucht nicht mal ein Visum.
Wenn man also für eine längere Zeit verreisen will, aber man nicht das nötige Kleingeld hat, kann man einfach während seiner Reise irgendwo nach Arbeit suchen. Z.B. kann man ganz einfach im Hostel, in dem man übernachtet, anfragen, ob man ‘Work for accommodation’ – also, dass man für seine Unterkunft arbeitet anstatt Geld dafür zu zahlen – machen kann.

3. Couchsurfing
Mein wohl bester Tipp ist eindeutig: Couchsurfing. Dies ist eine App, über die man Leute finden kann, die ihre Couch zuhause kostenlos als Übernachtungsmöglichkeit anbieten und Fremde zu sich nach Hause einladen, damit sie dort übernachten können. Das hört sich ein wenig gruselig und angsteinflößend an, aber so wild ist es nicht.
Ich habe etliche Frauen während meiner Reise getroffen, die sich die absoluten Horrorgeschichten über Couchsurfing ausgemalt haben und es niemals wagen würden so etwas zu tun.
Zum Glück bin ich in dieser Hinsicht anders (oder ein wenig naiv) und habe während meiner Frankreichreise im Sommer bei 6 unbekannten Personen übernachtet und es war eine super tolle Erfahrung!
Ich habe interessante Menschen kennengelernt, die mir ‘ihre’ Stadt als Einheimische zeigen konnten und mir tolle Tipps gaben, welche Sehenswürdigkeiten und Orte ich auf jeden Fall besichtigen sollte, ich wurde mit auf Wochenendtrips genommen, konnte in Marseille Pétanque (ein beliebter Ballsport in Frankreich) spielen und noch viel mehr.. falls ihr mehr über meine Frankreichreise wissen wollt, dann schaut hier nach.

4. WWOOFING – Weltweit auf ökologischen Farmen arbeiten
Das ist eine weitere tolle Möglichkeit, um günstig verreisen zu können, aber bisher habe ich es noch nicht ausprobiert, aber ich habe von Freunden gehört, dass es eine Erfahrung wert ist.
Man arbeitet als freiwilliger Helfer auf einer ökologischen Farm für ein paar Stunden am Tag und im Austausch bekommt man dafür eine kostenlose Unterkunft und in der Regel ebenfalls Essen.
Weitere Informationen dazu findest du hier.

Ich hoffe, euch hat ein wenig das Reisefieber gepackt… ich kanns auf jeden Fall kaum erwarten meine nächste Reise zu starten.

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5 Ideen Für Ein Zufriedenes & Produktives Leben

Ich habe lange gebraucht, bis ich wirklich das Gefühl hatte, dass ich ein zufriedeneres und produktiveres Leben führe. Das bedeutet für mich, dass ich dadurch meine Lebensziele und Interessen mehr verfolge als früher.
Und diese fünf Ideen, die dazu beigetragen haben, habe ich hier aufgelistet:

1.
– Inspierende Bücher lesen –
Besonders diese Idee hat mir dieses Jahr unglaublich geholfen! Ich liebe es Bücher über inspirierende Themen und auch Selbsthilfebücher zu lesen, da sie einen auf neue Gedanken und Sichtweisen bringen. Ein bestimmtes Buch hat mir besonders dabei geholfen, wie ich meine Interessen besser umsetzen kann. Dadurch habe ich endlich den Mut gefasst mit diesem Blog anzufangen, obwohl ich es quasi Jahre vor mich hergeschoben habe.
Ich werde definitiv demnächst einen Blogeintrag über meine Lieblingsbücher machen.

 


– Botanischer Garten in Nantes, Frankreich –
2.
– Neue Orte entdecken –
Dieses Jahr war ich mal wieder oft unterwegs. Ich war eine Woche in Stockholm, ein paar Tage in Paris im Frühling, im Sommer habe ich für 5 Wochen Frankreich erkundet und dabei Marseille, Montpellier, Toulouse, Bordeaux, Nantes, La Rochelle und wieder Paris gesehen und im Winter werde ich definitiv ein weiteres Mal verreisen.
Mir hilft es dadurch, dass ich aus meinem festgefahrenen Alltag rauskomme und ich plötzlich wieder merke, dass die Welt so viel größer ist und die kleinen und großen Sorgen, die man zuhause verspürt, doch gar nicht so tragisch sind.
Und man muss ja nicht mal weit wegfahren, um neue Orte zu erkunden. Manchmal reicht es schon aus, wenn ma sich in den nächsten Bus setzt und zu einer Stadt fährt, der man bisher nicht viel Beachtung geschenkt hat.

 


– Kerkrade, Holland –
3.
– Spaziergänge in der Natur –
Ich liebe es in der Natur spazieren zu gehen, dabei die Ruhe um mich herum zu genießen und einfach meine Gedanken schweifen zu lassen. Ich bin nach so einem Spaziergang viel entspannter und kann wieder klarer denken, wenn ich vom ganzen Alltagsstress abschalte und mir Zeit für mich selbst nehme.

 

4.
– Bullet Journaling –
Am Anfang des Jahres habe ich mit einem Bullet Journal begonnen. Dies ist ein normales Notizbuch, das man selbst zu einem Kalendar oder was man auch immer möchte, umformen kann. Darin schreibe ich alle wichtigen Termine auf, To-Do Listen, Zielsetzungen, Blogideen und vieles mehr. Damit sehe ich täglich, ob etwas wichtiges ansteht, was ich noch erledigen muss und wo meine Prioritäten liegen.
Ich bin meistens zu faul es jeden Tag zu benutzen, aber trotzdem konnte ich in diesem Jahr um Längen produktiver sein, als bisher. Eigentlich bin ich vollkommen chaotisch und ich gehe meine Aufgaben total unstrukturiert an, deswegen ist so ein Bullet Journal für mich das perfekte Hilfsmittel, um meinen stressigen Alltag besser zu planen.
Ich verlinke euch hier ein super hilfreiches Video, das erklärt, wie man ein Bullet Journal gestalten kann.

 

5.
– Weniger Zeit am Handy verbringen –
Das ist für mich ziemlich schwer umzusetzen, weil ich ein richtiger Handy-Suchti bin und vermutlich schreibe ich es hier hin, um mich selbst nochmal dran zu erinnern. Es ist reine Zeitverschwendung ständig durchs Handy zu scrollen und das macht einen nicht mal glücklich. Ich mein, wer wird denn schon super glücklich und zufrieden mit sich selbst, wenn man berühmten Leuten auf Instagram, Facebook (oder wo auch immer) folgt, die ihr Leben perfekt zu meistern scheinen?! Klar, den Meisten ist es bestimmt mittlerweile bewusst, dass diese Fotos nur die Highlights im Leben darstellen, aber trotzdem wird man dadurch leicht in die Irre geführt und man fängt an sich mit diesen Leuten zu vergleichen, was man meistens nicht mal bemerkt.
Hier kommt ihr zu einem Video, das erklärt, warum wir Handy süchtig werden und was wir tun können, um davon loszukommen.

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Verletzlich

“I still have a long way to go, but I’m already so far from where I used to be, and I’m proud of that.”

Es gibt viele Worte, die mich beschreiben könnten.
Sensibel.
Verletzlich.
Gefühlvoll.
Träumerisch.
Fantasievoll.
Introvertiert.
Gedankenverloren.

Früher war ich der festen Überzeugung, dass diese Charaktereigenschaften absolut verwerflich sind und nichts gutes hervorbringen, denn oft sind mir diese Eigenschaften zum Verhängnis geworden.

Manchmal sind Sensibilität, Emotionalität und Nachdenklichkeit eine ziemlich schlechte Kombination. Ich gerate schnell ins Grübeln, weil ich zu sehr in meiner eigenen Gedankenwelt lebe und ich erlebe Emotionen intensiv und werde dadurch häufig vollkommen aus der Bahn geworfen.

Da ist es kein Wunder, dass ich mich von nahestehenden Personen verletzt fühle, was schon bei Kleinigkeiten der Fall sein kann, bei denen andere nur mit der Schulter gezuckt hätten.

Wenn ich die Menschen um mich herum beobachte, fallen mir besonders die extrovertierten, selbstsicheren und rationalen Menschen auf, die immer mit einem Lächeln durchs Leben zu gehen scheinen und sich nicht so leicht von anderen Menschen beeinflussen und herunterziehen lassen.
Früher hätte ich mir wohl gerne eine Hand abgeschnitten im Austausch für solche Eigenschaften.

Wie gerne würde ich manchmal meine emotionale Seite ausschalten, wenn ich von einem Menschen enttäuscht wurde und ich eine Ewigkeit dran zu knabbern hatte oder weil ich mir die Worte einer unwichtigen Person zu sehr zu Herzen nahm.

Aber mittlerweile bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich die einst so unliebsamen und verhassten Wesenzüge von ihrer guten Seite sehe.

Sensible, emotionale, introvertiere Menschen sind in der Regel empathisch, so dass sie die Gefühle anderer Personen gut einschätzen können, sie nehmen Fehler und Veränderungen an sich selbst und um sie herum stärker wahr, sie vermeiden Gewalt und Streit so gut es geht und streben stattdessen nach Harmonie und Kreativität spielt eine wichtige Rolle in ihrem Leben.

Ich will mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn alle Menschen überhaupt nicht emotional oder sensibel wären. Dann würde die Welt wohl noch mehr in Gewalt untergehen.

Wenn ich mich nochmal verletzt fühle, werde ich versuchen die Vorteile daran zu sehen. Ich kann dankbar dafür sein, dass ich nicht wie ein emotionaler Eisklotz durchs Leben wandel und ich durch meine Feinfühligkeit und Emotionalität die Welt auf eine intensive Art erlebe.

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Albi – Fototagebuch

Während meines Urlaubs in Toulouse (Eine Stadt in Südfrankreich) habe ich einen Tagesausflug nach Albi gemacht.
Albi ist eine wunderschöne, alte Stadt eine Stunde nördlich von Toulouse. Die historische Altststadt wurde sogar in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen, aufgrund der dort erbauten Kathedrale Saint-Cécile, der Kirche Saint-Salvi und des Bischofspalasts.


Die wunderschön gestaltete Decke im Inneren der Kathedrale Saint-Cécile


Das Foto ist leider ein wenig verschwommen, aber ich tu einfach mal so, als wäre es gewollt.

Die Stadt lässt sich in kurzer Zeit erkunden, da die Bauwerke in der Innenstadt liegen und man daher nicht weit gehen muss. Da ich noch viel Zeit übrig hatte, spazierte ich eine Weile am Fluss entlang und kam zu einem angrenzenden Waldstück, das ziemlich verlassen war.

Ich genoss die Stille und Ruhe im Wald, was nach den beschäftigten Tagen in der Innenstadt von Toulouse echt gut tat.


Spaziergang im Wald

Eins der Sehenswürdigkeiten in Albi: Die alte Brücke (Pont Vieux)


Der Garten im Bischofspalast


Da ich mein Stativ zuhause lassen musste, aufgrund von Platzmangel im Koffer, habe ich meine Kamera wieder auf alle möglichen Stellen gesetzt, um ein paar gute Fotos schießen zu können.


Was ich besonders über Altstädte liebe, sind diese schmalen Gassen, die einen romantischen Flair haben.


Ein unbekanntes Model posiert für mein Foto.


Neben mir war ein Mülleimer, den ich gekonnt rausgeschnitten habe.

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Ungewisse Reise

Das Leben ist eine Reise.
Dies spüre ich jedes Mal, wenn ich zurückblicke  und merke, wie sehr ich mich in den letzten Jahren verändert habe, was ich erreicht habe und woran ich gescheiert bin.
Besonders meine persönliche Reise zu meiner Traumberufung hat sich als sehr beschwerlicher und langer Weg herausgestellt.

Ich weiß noch, als ich 16 war und die Meisten aus meiner Klasse bereits eine Idee hatten, was sie später beruflich machen wollten oder sie wussten bereits die grobe Richtung. Natürlich nicht alle, denn wie soll man so eine wichtige Entscheidung mit 16 treffen, wenn man sein Leben lang nur in der Schule hockte und nicht viel Lebenserfahrung sammeln konnte?

Aber so wird es nun mal von der Gesellschaft vorgegeben, auch wenn es überhaupt nicht zu einem selbst und dem eigenen Lebensweg passt.

Ich hatte lange Zeit auch diesen Druck im Nacken sitzen und dachte, dass ich so schnell wie möglich wissen müsste, welchen Beruf ich ausüben möchte, aber das hat überhaupt nicht geklappt. Stattdessen fühlte ich mich vollkommen verloren und wusste nicht, wohin ich gehörte oder was ich machen sollte.

Ich sah zu, wie meine Freunde und Bekannte mit 16 ihre Ausbildung anfingen, sie anschließend bestanden oder eine andere beganen und schließlich im Job einstiegen. Andere starteten mit ihrem Abitur, beendeten es mehr oder weniger erfolgreich und schrieben sich für einen Studienplatz ein. Und nun sind die meisten berufstätig oder sind mit ihrem Bachelor fertig.

In dieser Zeit habe ich mein Abitur abgebrochen, ich habe ein halbjähriges FSJ in einem Hospiz gemacht, so wie ein Praktikum in einer Physio- und Ergotherapie, ich war 14 lange Monate in Australien und war anschließend wochenlang in Asien, dann fing ich sehr spontan mit dem Fachabitur an und musste im ersten Schuljahr drei grauenvolle Praktika in sozialen Einrichtungen ableisten, da ich auf die Idee kam, es würde zu mir passen Sozialarbeiter zu werden.

Lange Zeit hatte ich nur die Idee… okay ich werde Abitur machen und dann sehe ich weiter. Ich werde nach Australien gehen und dann sehe ich weiter. Ich werde nach Hause fliegen und dann sehe ich weiter. Ich hatte null Ahnung wo genau meine Interessen lagen und es hat lange gedauert dies herauszufinden.

Aber während ich verschiedene Berufe und Interessen ausprobierte, vervollstäntigte sich allmählich das Puzzle, das ich seit Jahren versuchte zu Ende zu bringen. Langsam gewann ich einen Überblick und sah, welche beruflichen Tätigkeiten ich absolut nicht ausstehen konnte (siehe meine grausige Erfahrung in den sozialen Einrichtungen) und welche mein Herz höher schlagen ließen.

Indem ich viele verschiedene Berufe ausprobierte (Hosipz, Toiletten putzen, auf traumatisierte Kinder aufpassen und unzählige mehr…), konnte ich unglaublich viel über mich selbst herausfinden, was ohne diese Erfahrungen schwer geworden wäre. Ich habe absolut keine Ahnung, wie einige mit 16 ihre Ausbildung anfangen und schließlich im Beruf einsteigen, ohne irgendwas anderes ausprobiert zu haben und sich mit dieser Berufswahl zufrieden geben. Das ist ja quasi so, als würde man einen 6er im Lotto gewinnen – man braucht eine Portion Glück, um auf einen Schlag genau DAS zu finden, was man wirklich machen möchte.

Manche machen sich krankhaft Sorgen darum, dass sie eventuell einen ‘Lücke’ im Lebenslauf bekommen, falls sie nicht den schnurgeraden Weg gehen, den die Gesellschaft für sie ausgelegt haben: Schule beenden – Ausbildung/Studium anfangen – einen Job beginnen.
Es hört sich nicht nur unglaublich langweilig an, sondern ist es auch. Ein Auslandsjahr ist ja total in Ordnung, aber mehr als das? Besser nicht, das passt ja nicht so gut in den Lebenslauf.

Ich versuche nun meinen eigenen Weg zu gehen, was bedeutet, dass ich mir mit der Berufswahl Zeit lasse und auf Entdeckung gehe. Nächstes Jahr werde ich endlich mit 22 Jahren mein Fachabitur in den Händen halten… und dann werde ich erneut ins Ausland gehen, nämlich nach Neuseeland.

Manche können dies wohl nicht ganz nachvollziehen, aber für mich ist diese langsame Reise bis zu meiner Traumberufung genau das Richtige, denn ich kann mich nicht mit etwas zufrieden geben für das ich keine Leidenschaft besitze.

Ich möchte das Gefühl haben, dass ich das beste Leben kreieren kann, das mir möglich ist und mich dabei fühlen, als würde ich tatsächlich aus vollstem Herzen leben und nicht nur auf das Leben warten. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man denkt, man würde auf das wahre Leben warten und dies fühlt sich für mich nicht richtig an.

 Aus diesem Grund werde ich mir mit meiner Entdeckung Zeit lassen und bis dahin verschiedene Wege gehen und versuchen, so viele meiner Interessen wie möglich zu erkunden und auszuprobieren. Man lebt ja schließlich nur einmal. Aber es kommt natürlich darauf an, was man für einen Glauben hat.

Andererseits bin ich auch ängstlich über mein Vorhaben, denn ich plane mir eine ‘Auszeit’ von zwei Jahren zu nehmen, damit ich 1 Jahr in Neuseeland reisen und anschließend ein halbjähriges Praktikum beim Fotografen machen, so wie meine Kunstmappe für mein momentanes Wahl-Studienfach ‘Kommunikationsdesign’ gestalten kann.

Man könnte es als ‘Auszeit’ oder einfach nur im Moment leben bezeichnen. Zu meinen Plänen meinte eine nahestehende Person zu mir, dass ich ja ‘zu alt’ werde, wenn ich endlich irgendwann einen ‘richtigen Job’ haben werde und eine Bekannte, dass ich doch endlich mal das Gefühl bekommen sollte ‘mitten im Leben zu stehen’.

Das sind zwei sehr subjektive Annahmen über das Leben, die jeder für sich selbst definieren muss. Für manche mag es richtig sein nach einem strikten Plan zu leben, aber ich gehöre definitiv nicht dazu, denn für mich steht meine persönliche Entwicklung und Entfaltung an einer hohen Stelle.

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Toulouse Im Herbst

“Man muss nicht ständig arbeiten und sich dabei bis zum Äußersten anstrengen, um erfolgreich zu werden. Ein wichtiger Teil, der dabei mitspielt, ist auch, dass man zur Ruhe kommt, sich regeniert und über die Arbeit und sein Leben reflektiert. Dies sind ebenfalls wichtige Bestandteile und nur so, kann man zu einem erfolgreichen und glücklichen Leben gelangen.” – Unbekannt

Dieses Zitat ist eindeutig mein Motto für meine jetzige Reise, denn die Ferien haben begonnen… und natürlich habe ich diese Gelegenheit genutzt und befinde mich wieder auf einer Reise, nämlich in Toulouse  für 10 Tage. Und da ich nun viel mehr Freizeit habe (eigentlich schon zu viel, weil ich nicht so Recht weiß, was ich mit all der Zeit anfangen soll), nutze ich diese Zeit, um endlich wieder produktiver auf diesem Blog zu werden.

 Dieses Mal wird der Blogeintrag anders werden, da ich Lust habe endlich mal auf deutsch zu schreiben. Ich mag es zwar auch mich in englisch auszudrücken, aber natürlich bleibt es viel einfacherer dies auf deutsch zu tun, da es meine Muttersprache ist.

Die Atmosphäre ist richtig herbstlich geworden, was ein deutlicher Unterschied zu meinem Besuch im Sommer ist, als ich auch einige Zeit in Toulouse verbrachte. Dieses Mal sind die Temperaturen viel angenehmer und es gibt keine Mücken, die mich zu Tode beißen wollen.

Hier sind einige Bilder, die ich während eines Spaziergangs durch die Stadt, schoss. Aber seht selbst:

Immer wenn ich reise, tauche ich eine Zeit lang in eine andere Welt ein. Ich besuche unbekannte Orte, lerne neue Menschen kennen und lerne immer etwas dazu.
Diese Reise hat mich abermals aus meiner gemütlichen Komfortzone herausgeholt und ich war Situationen ausgesetzt, mit denen ich zuhause nicht konfrontiert gewesen wäre.

Jede Reise wird zu einer bunten Erinnerung, an die ich mich gerne zurück erinnere und jedes Mal tanzen Erinnerungsfetzen vor meinen Augen, die auch etwas Nostalgie hervorbringen. In einem Jahr werde ich sicherlich auch an diese Reise im Herbst zurückdenken und mich darüber freuen, zu welchen Gegebenheiten und Begegnungen es gekommen ist:

Als ich von einem Biologiestudent im Park beim Fotografieren gefragt wurde, ob ich eine professionelle Fotografin bin und ich mit ihm eine kurze Unterhaltung auf französisch hatte.
Als eine Mitfahrerin so laut und hoch lachte, dass es in meinen Ohren weh tat und ich einen Blick in ihre Fotobücher werfen konnte.
Als ich in einem Restaurant meine thailändische Lieblingsspeise aß und mein Tischnachbar und ich wegen der Schärfe des Essens weinen mussten. Dabei erzählte er mir von seinen Reisen nach Afrika und wie er dort bei einer Organisation arbeitete, die versuchen, den illegalen Fischfang vorort zu stoppen.
Als ich bei einem abendlichen Picknick im Park auf einem gefalteten Karton saß und eine spannende Unterhaltung mit einem Südamerikaner führte, der verzweifelt versuchte in Frankreich einen Job zu finden.
Als ich nachts alleine durch die dunkle Stadt spazierte und unter den schummrigen Laternen neben dem ‘Jardin des Plantes’ die Ruhe genoss.

Wohin wohl meine nächste Reise gehen wird?

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Bordeaux Through Pictures

This will be the last post about my travel in France – it’s about Bordeaux where I’ve been one week during the summer.
This time, the entry is a bit different because it’s just a photo diary. The reason for that is that I’m a bit late with this entry and probably can’t recall all the places I’ve been to haha. But enjoy nonetheless.

“You don’t have to be rich to travel well.” – Eugene Fodor



“The world is a book, and those who do not travel read only one page.” – Saint Augustine



“To awaken alone in a strange town is one of the pleasantest sensations in the world.” – Freya Stark


“Traveling – it leaves you speechless, then turns you into a storyteller.” – Ibn Battuta




“I travel a lot; I hate having my life disrupted by routine.” – Caskie Stinnett


“One’s destination is never a place, but a new way of seeing things.” – Henry Miller




“Investment in travel is an investment in yourself.” ~ Matthew Karsten




“The gladdest moment in human life, me thinks, is a departure into unknown lands.” – Sir Richard Burton


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I Had 6 HORRIBLE Jobs In 1 Year – What It Taught Me

I’ve done all kind of work in my life so far – from bringing around two newspapers a week, cleaning toilets in Australian hostels, selling slushy ice-cream on a showground to building boxes on a banana farm. But since last June, in about one year, I’ve done the 6 most horrible jobs I’ve ever had and I learned A TON about it.

Professional slushy ice-cream-seller in fancy wardrobe and saving a frog while building banana boxes.

So, if you’re curious (you definitely should be) about these jobs, then keep on reading and also find out why it was by far the worst year of my life.
Now, after I concurred these tasks, I’m proud that I never quit even though I could have just take the easy way out. Then I would have missed out on these learning opportunities for sure!

The jobs in itself were alright. It was more the surroundings, co-workers and bosses who made it an absolute bad experience. This was also a huge learning factor because it made me realize it’s incredible important to have nice co-workers and good working conditions to be able to enjoy the job you do. If you can work with awesome people who you genuinly like, it gets less important to find your ‘dream task’.

I went back to school which will last for two years. After this time I’ll be qualified to attend universities. In the first school-year I had to do an internship for one year which I splitted it into three different internships and at the same time I had to take classes for two days a week. And as a poor student I had to take side jobs to be able to get money to afford traveling and other stuff.

Looking for the next job like…

I start with my first job which seemed totally normal at the beginning – I was working as a waitress in a café-bar. But not long into it, I discovered that the boss was an absolute asshole. For some reasons, in the 6 different waitress jobs I had over the years, I experienced that in the gastronomy, the bosses and co-workers are pretty nasty in general which is worth an entire blog entry on its own.
But this boss was on top of the list of the asshole-league. He screamed a lot. For no good reason at all. There’s never a good reason to scream anyway. One time, a costumer came up and whispered to me: ‘Your boss is an asshole.’
This taught me that it’s extremely important to control your temper and don’t just let your anger out because you ALWAYS make a bad impression on other people and you’re more likely to not get the response you actually want. It’s so important to stay nice because if people like you, they are more likely to actually do want you want and do a better job at it. That’s a pretty obvious one but I guess not for everyone. My boss couldn’t learn it in about 50 years, so don’t do the same mistake.

I recommend kissing dogs when you have this urge to scream at people again.

The second job was my 6-month-long internship in a women’s shelter. Ooooh… it was the most stressful job I probably ever had and it was so bad for so many reasons but on the other hand it taught me a lot. About myself, about other people and where my future career should NOT go.
I had 5 co-workers who kind of were a little bit weird in their own way but they were still one of the nicest co-workers I had so far.
The cases of illnesses amongst the employees were extremely high, they were complaining a lot and two even didn’t want to do the job and told me they would rather do something else. And of course, their mindset effected their work and they didn’t work as efficient as my other co-workers.
All this stress from work got to me, too. I had to take care of 5-8 traumatized children aged between 1-10. Of course, I don’t have any background knowledge of that but I still had to do the job because as an intern, you don’t really have a choice. I was absolutely overwhelmed and after every working day, when I got home, I sat over one hour in the kitchen and I couldn’t bring myself to get up because I was so exhausted. Most of the times I starred blindly into the wall.
That was the result of getting too much stress because I was in a situation I didn’t belong in. I realized that my strength lies somewhere else and I would do a much better job if I realize my true strengths.
It’s so important to listen to the signals of your body and realize what makes you stress out. It made me realize that you should choose your career path wisely and based on what you REALLY want. These two co-workers who were always ill and complaining about their job didn’t do that for sure. They were near their retirement and they spend their whole life-career in the social working field. One told me that it was always her dream to work as an engineer and the other one said when she was in her 20s she became depressed for many years because of the stress from work and if she could go back, she would change her career into something else. I told her that she still had time to do that but she just laughed and said it’s too late and she’s too old to do that.
But for me it’s just the beginning and I’m eager to find out what I’m truly passionate about.
Everyone should do that – Try to discover yourself a bit every day. There are so many ways to do that: Write out your thoughts, write down what you love and what you absolutely hate, read books about self-discovery… and you will find out what your dream job would look like. And not when you’re about to retire.

Hands always tell a story – what will your hands say about you when you’re about to retire after a life full of work? Will they be stiff and wrinkly from hard work and adventure?

And then during the internship I quit the first waitress job because I was too fed up with it… You would think that I chose a job which would not be a waitress job. But I got the glorious idea … hey why not work in a shisha (also called hookah) bar?! Even though I never smoked in my life. If you want to kill your lungs, then go ahead and start working in such a bar. It will do the job for you.
And during this time, I met the most arrogant, superficial and material-obsessed people in my life. I didn’t fit in AT ALL because I’m pretty much the opposite. I like to talk about deep topics, I try to not care too much about material things because I know that the meaning of life lies somewhere else and I could list another 100 things.
But my point is that I tried to fit in, even though I could have never managed that. Maybe if I went to an actress school and got brainwashed into thinking that buying designer clothing, having an awesome car and pretending to be cool would determine my self-worth. And I can’t pretend I’m cool even if my life would depend on it. I just can’t hide my awkward goofiness. What I’m saying with that is that you should not hide your interests, your personality and your quirky side to be able to make some friends even though you don’t really like the people in the first place.

I got caught… pretending to be cool again with my fancy car.

Now it gets funny because I kept repeating the same mistake.  I didn’t learn my lesson, obviously. After I quit the job at the shisha bar… guess what… I applied for another waitress job at weddings and other events. Soooo, what did I learn this time around?
It started when I worked with a co-worker. Let’s call her Dora. She was a bit… how can I say it politely? Not my type of juice. Dora had this Mona-Lisa smile and the habit to tell me what I was supposed to do even though she was just another waitress. I had important conversations with her. Like this one time she told me that her parents own three houses but in the house, she lives in, the swimming-pool is shaded by the trees in the afternoon when she wants to take a bath and that she’s not amused about that. Lol. That’s all I have to say about that.
When she kept acting like a boss, I got too furious at one point and literally told her: ‘Stop telling me what I should do. You’re NOT the boss.’ And oh boy, she freaked out. She said to me that she will go to our boss and tell her what I said which is too ridiculous beyond words. (She didn’t tell the boss though)
I swore to myself on this evening that I’ll never find myself in this kind of situation again. I’m not gonna waste my time with this kind of people in the first place. I usually stay nice and keep on the conversations but if someone tells me again their parents own three houses… I’ll drop everything and run as fast as possible. I’m not going to waste my precious time like that again.

My face when someone tells me about their fancy holidays… I’m like… well, I lived in an Australian hostel with cockroaches for 5 months and did a roadtrip for two weeks where I slept in a tent without mattress. #dontgetjealous

And while I was a waitress for weddings, I also worked as a dishwasher which was extremely exhausting – I worked with 4 other dishwashers and we had to wash a huuuuge pile of dirty dishes, pans, cutlery, bowls and so on. Each time I felt like Reinhold Messner who was about to climb the Mount Everest, except that it was a mountain of dirty dishes. I was always so relieved when I conquered 7 hours of washing, stacking and polishing these dishes. At the end, I felt like I was standing up on this mountain and looking down and realizing how much I achieved.
And I will probably never forget this one co-worker I came across. We did get along but it was a bit difficult to work with her because she absolutely hated this job. And because of that she turned into a negative person who was always complaining about other co-workers and her job in general. I asked her why she worked there for over 5 years when she obviously couldn’t stand it. She told me that it had been her dream to open her own speech therapy facility but she thought she couldn’t handle the stress that comes with being a boss and so, she NEVER even tried.  Now, she was working as a speech therapist but it was the facility of someone else and she wasn’t happy with her salary. So, to get some extra money to buy an extra pair of pants without having guilt for spending too much money.
I’m not sure if it’s sadder that she didn’t follow her dream or that she just had this awful job to buy an extra pair of pants.

Will you climb the mountain of your dreams or are you doing this to find a pair of pants on top of the mountain?

The last internship I had was with mental-ill people. This time, I was working in two different facilities for mental-ill people which was led by one big constitution. To put it in a nutshell – the co-workers from the first facility were mean douchebags who treated me like I was below them and the other one’s from the second office were extremely nice and respectful to me. There couldn’t be a bigger difference than that.
Let’s imagine the names of the guys from the first office were Laurel and Hardy. Laurel told me that she likes to watch reality TV which made her feel better about life because there were people who had a worse life than her. Besides that, she had an emotionless face like a statue and when she talked to me, she usually didn’t look at me and stared into the air or at her computer. And Hardy liked to gossip a lot about, well, basically everyone who hadn’t the same opinion as her. Her favourite task was looking over my shoulder and register every little mistake I did. She pointed out everything and I had to do it exactly the way she wanted.  It went like that for four months and I couldn’t handle it anymore. When Hardy told me some ridiculous shit again, I starred at her and I literally rolled my eyes which I had never done at any job in my life so far. She totally freaked out and because of that I got the worst internship reference I EVER had even though I didn’t deserve that for sure. The work of four month was for nothing.
On the other hand, when I was working with the absolutely nice co-workers, I started to feel immensely grateful for them. I was happy to work with them because of how respectful and nice they were. They made me feel like the work I did mattered. We had awesome conversations about many topics and I could ask them everything. At the end of the internship, they gave me presents and the best reference I ever received.
And what did I do?! I concentrated too much on this bad experience I had and worried that the bad reference would get me in the way of doing something. I started to act like a clairvoyant and imagined horrible scenarios. And guess what… nothing happened and it will not matter in my career because I’ll never work in the social field anyway. Worrying does nothing for you, except it will make you feel bad. Instead you should focus on the good stuff that happen to you which is way more productive.


Now, I prefer animals for obvious reasons.

Even though it was a really shitty year for obvious reasons, I’m still grateful for it in many ways. It became the worst year of my life though because I neglected my needs – spending time with friends, relaxing and doing stuff I truly enjoy. I didn’t take care of myself and I experienced the downside of it: This constant stress built up over time and I could feel the effects: I was getting insecure, my skin got worse, I had trouble falling asleep, I didn’t feel a purpose in life anymore and even worse… I became like these negative people who were hateful and always judging other people.
On top of that, I just felt like a robot who woke up, went to work, ate and slept again. That’s not life, that’s just slowly going to your grave.
But I turned it all around because I didn’t want to make the same mistakes like the people I met during this time.

What makes you truly happy? I love seeing the sun go down at the beach while being with good friends. These are the moments in life that matter.

I will NEVER choose a career path I’m not satisfied with. I will take time to find out what makes me the happiest version I could become. I will choose more wisely which people I want to be surrounded by and I want to live the hell out of my life because life is too short.
EVERYONE should do that and we should start now.

‘If you believe it will work out, you will see opportunities. If you believe it won’t you will see obstacles.’ – anonymous

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Toulouse Through Pictures

After I spend one week in Toulouse, I would say that I could get to know this city pretty well. I explored the city, I went to the must-sees, sat in cute cafés and had lots of ‘doucements matins’ which means slow mornings because there’s nothing better than that when you’re on holiday, am I right!?

So, I should not write too much. Have fun with the pictures I took during this time!

An artist displayed his art alongside the river ‘Garonne‘. If you look closely, it looks a bit bizzare but at the same time really interesting and you start to wonder what’s the meaning behind that. It’s always inspiring to see the work of other artist.

This was taken on a bridge in the area ‘Les Bordes de Garonnes‘. This wheel reminds me of the wheel in Marseille but the one in Toulouse is smaller.

And of course, another flower picture. I found it while strolling alongside the river. This part was called ‘Le canal de Brienne‘. It was so relaxing to walk and look at the calm water. Except when a ship full of tourist showed up next to me on the river while I took these pictures.

Le couvent des Jacobins which is a beautiful cathedrale.

Inside of ‘Le couvent des Jacobins‘.

If you see a cathedral like that you’re absolutely stunned what people could achieve in the past without all the technology we use nowaday. In the book ‘A brief history of humankind’, I’ve read that people from the last centuries where by far more intelligent than the people in the current age. You wouldn’t believe that if you think of all the techniqual revolutions we had but it’s also making the mass population on average dumber because we just leave the thinking to our technology…

Le musée des Augustins  –  it’s a museum full of art from the last centuries. The entry is free for students! I didn’t even have a student card but I still got in for free which was so nice.

And more art in ‘le musée des Augustins‘. The portraits were all so incredible and beautiful. I started to think that our temporary art nowadays is kind of bullshit compared to these masterpieces.

This is what you see before you enter the museum. The architecture is stunning!

And some more flowers… I got a cramp in my neck while squading down on the floor and taking this picture in a really weird position but it was definitely worth it.

Toulouse is also called ‘La Ville Rose‘ which means pink town because of the many pinkish looking buildings all around.


Place Saint Scarbes‘ which was also a lovely place where some people played chess beside the fountain.

La place du Capitole by night – the main center of Toulouse.

And the ‘Japanese Garden‘ which was definitely a highlight of my visit in Toulouse.

So, that’s it! A pretty short entry about Toulouse because I kind of get fed up with the series ‘through pictures’ and also with writing English. I’ll probably change some things about this blog soon.

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